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Saint-Ursanne

In St-Ursanne …

Rue du 23 Juin 3
Neben das Stadttor St Pierre

Um nach St-Ursanne zu kommen !

Mit dem Zug : Strecke Delémont-Porrentruy, in St-Ursanne aussteigen. Bahnhof 10 Min. zu Fuss entfernt oder 2 Min. mit dem Bus.
Mit dem Auto : Autobahn N16. Ausfahrt St-Ursanne.

Angesiedelt im Herzen des Schweizer Juras …

an den Türen von Delémont, von Porrentruy und den Freibergen, im Clos du Doubs.

In einem mittelalterlichen Städtchen …

(440 m / 730 Einw.)
Ortschaft, deren vorstädtebaulicher Kern aus dem 12. Jh. stammt. Saint-Ursanne befindet sich im Grunde eines tief eingeschnittenen Tales, am äussersten Ende der grossen Windung des Doubs, der hier einen kurzen Abstecher auf Schweizer Gebiet macht. Auf der einen Seite das Vorgebirge des Clos du Doubs, auf der anderen Seite das Massiv der Rangiers.
Die Ringmauern umgebene Stadt leitet ihren Namen von dem Einsiedler Ursicinus her, dessen Verehrung seit dem 7. Jh. nachgewiesen ist.

Kleiner Umweg in der Vergangenheit …

Saint-Ursanne ist eine sehr schöne kleine Stadt, die ihr mittelalterliches Aussehen beibehalten hat. Ende des VI. Jh. hat sich ein Jünger des Heiligen Columban, Ursicinus, im Tal des Doubs niedergelassen, in der Nähe der Stelle, wo heute Saint-Ursanne steht. Um die Einsiedelei wurden bald Häuser gebaut, was zur Entstehung der Uferstadt führte. Im VII. Jh. entdeckte ein einsamer Wanderer, Wandrille, das Grab von Ursicinus und gründete an dessen Stelle ein Kloster. Ein Sanktuarium wurde ebenfalls gebaut. Wenn man nach den Überresten und den Steinsärgen urteilen kann, musste diese religiöse Statte mit ihren ausgedehnten Besitzungen schon eine gewisse Bedeutung gehabt haben. Anfangs des XII. Jh. wurde das Kloster in ein Domkapitel umgewandelt, und die Domherren bauten die jetzige Stiftskirche. Im Jahre 1139 wurde die Stadt vom Fürstbischof von Basel erworben, und 1210 stellte er auch die Stiftskirche unter seine Macht. Bis zu dieser Epoche gehörte die ganze Anlage der Diözese von Besançon. Die ursprüngliche Kirche stand an der Stelle der alten, 1898 zerstörten Pfarrkirche. Die französische Revolution hob die sechs Jahrhunderte alte Abtei auf, und die Kollegiatskirche wurde die Kirche der Gemeinde Saint-Ursanne.

Ursicinus starb im Jahr 620. Seine sterbliche Hülle befand sich zuerst in der dem heiligen Petrus gewidmeten Kirche von Wandrille, dann wurde sie in die Krypta der Kollegiatskirche überführt, wo sie heute noch in einem Steinsarg unter dem Hauptaltar ruht. Oberhalb der Stadt befindet sich eine Höhle, die man nach Ersteigen vieler Stufen erreicht; hier befindet sich ein Standbild des Einsiedlers vom Doubs.

Die Ruinen einer Burg stehen (über der Stadt Saint-Ursanne. Diese wurde Ende des XVIII. und anfangs des XIX. Jh. zerstört.

Das ganze Städtchen hat sein früheres Aussehen bewahren können : schmale Strässchen, regelmässige Fassaden, romantische Einzelheiten wie Brunnen, Stadttore und schöne Wirtshausschilder.
Sein Prunktstück ist die Kollegiats-Kirche : Nach Osten orientiert, ohne Querschiff, mit einem Hauptschiff mit fünf Säulenbogen und bis zur Chorapsis verlängerten Seitenschiffen. Das Längsschiff entspricht burgundischer Romanik. Die Kirche ist wegen ihres burgundisch-romanischen Südportals besonders berühmt. Die Nischen beidseits des Tympanons stellen Ursicinus und die Muttergottes mit dem Jesuskind dar. Die Kapitelle stellen die vier Evangelisten dar; darüber eine Inschrift aus dem XII. Jh.
Die Kirche besitzt ebenfalls eine Krypta, einen Kreuzgang und ein Lapidarium.

Beim Aufstieg zum Schloss …

Die Ruine dieses Schlosses stehen auf einem Felsengipfel über der kleinen Stadt des gleichen Namens. Man sieht, auf einer ziemlich ausgedehnten Plattform, einige von Gestrüpp bedeckte Wände von Mauern, und einige Spuren von Gräben. Es ist alles, was vom alten Schloss Saint Ursanne übrig bleibt.

Im 14 Jahrhundert gehörte das Schloss Saint-Ursanne bereits dem Bischof von Basel, und die Adligen von Saint-Ursanne starben gegen Ende dieses Jahrhunderts aus. Diese Adligen hatten als Wappen: gekreuzte Münder an zwei Goldschlüsseln. Das Erbe dieser ausgestorbenen Familie gelangte, nach den feudalen Gebräuchen die zu dieser Zeit herrschten, zum Lehnsherren über, dem Bischof von Basel. Allerdings war es erst im Januar 1333, dass der Name des Schlosses Saint-Ursanne in unseren Akten zum ersten Mal erwähnt wird. Zu dieser Zeit unterschrieb Jean de Châlons, Bischof von Basel, ein am Schloss Saint-Ursanne gefallenes Urteil. Der Bischof von Basel war also am 18. Januar 1333 im Besitz dieser Festung.

In 1796 wurde das Schloss als Nationalgut verkauft an Huvelin de Bavillier von Belfort, der es abreissen liess. Die Steine dienten der Konstruktion einer Baumwollspinnerei in 1827. In 1852 wurde dieses Gebäude die Beute der Flammen. Dies war das Ende der Festung Saint-Ursanne, die eine wichtige Rolle im Jahrbuch des Bischofs von Basel spielte.

Heute kann man noch einige Mauern und Überreste der Türme auf dem Gipfel eines felsigen Gipfels sehen, der das Dorf von Saint-Ursanne überhängt.
Die Aussicht ist sehr schön vom Gipfel aus.

Die Brücke des Heiligen Johannes von Nepomuk

Die 4-jochige dem Heiligen Johannes von Nepomuk geweihte Steinbrücke über den Doubs wurde 1728 anstelle einer 1629 erbauten Holzbrücke errichtet. In der Mitte des Brüstung, flussaufwärts, Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk in rotem Sandstein. Kopie des jurassischen Künstlers Laurent Boillat von 1973; das Original befindet sich im Lapidarium beim Kreuzgang.

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